Die Geschichte der Tagesstätte

 

Die Gründung des Vereines geht auf das Jahr 1975 zurück.

Die Stadt St. Pölten,
die Caritas St. Pölten,
das evangelische Diakoniewerk,
die Volkshilfe St. Pölten
und die Elternvertretung der zu Betreuenden
als ordentliche Mitglieder des Vereines, fanden sich am
11. Dezember 1975 zur konstituierenden Generalversammlung ein.

Den Vorstand des Vereines bildet ein Gremium, das ehrenamtlich seine Aufgaben verrichtet.

Die Gründung des Vereines entstand aus der Überlegung heraus, dass unser Schulsystem in Österreich zwar die Möglichkeit schuf, in den Allgemeinen Sonderschulen (ASO) ein Basiswissen zu vermitteln und sich vom Analphabetismus abzukehren, aber dann keine Chance bestand, einen Minderbegabten in den existenzsichernden Arbeitsprozess (Hilfsarbeiter, Lehre) einzugliedern.

Dadurch keimte bei den Verantwortlichen aus damaliger Zeit der Gedanke auf, wenigstens versuchsweise und auf freiwilliger Basis eine sogenannte „beschützende Werkstätte“ zu schaffen, in der für die Interessierten ein Probearbeiten ermöglicht werden sollte. Nach Schulschluss 1973 gingen die ersten Gespräche dieser Art im Rathaus über die Bühne. Sie fanden zwei Jahre später ihren Abschluss, im §2 des eingereichten Vereinsstatutes ist zum Vereinszweck zu lesen:

Zweck des Vereines: „Der Verein bezweckt die Förderung körperlich und geistig behinderter Menschen durch die Einrichtung und die selbständige Führung oder Beteiligung an der Führung von besonderen Werkstätten mit dem Ziele, manuelle Fertigkeiten zu erlernen und allenfalls in einen Arbeitsprozess eingegliedert zu werden“.

Der Vorstand ist für die wirtschaftliche Führung des Vereines und die Umsetzung des Vereinszweckes nach innen und außen verantwortlich.

 

 

 
Tagesstätte St.Pölten
Hnilickastraße 20-22
3106 St.Pölten-Spratzern
Tel: 02742/72655 - Fax: 02742/72655-27
Öffnungszeiten: Mo-Do 7:00 bis 15:30 Uhr - Fr 7:00 bis 12:00 Uhr